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Vernetzung der deutschen Neuroethik Community

Prof. Philipp Kellmeyer ist Teil des Research Hubs Neuroethics (RHUNE), dessen Aufbau am 1. März 2024 begann. Ziel des innovativen Verbund­projektes ist es, die Neuroethik-Forschung in Deutschland besser zu vernetzen, nachhaltig zu stärken und international noch sichtbarer zu machen.

Das neu entstehende Netzwerk soll den interdisziplinären Austausch fördern, den wissenschaft­lichen Nachwuchs unter­stützen und eine Anlaufstelle für nicht-akademische Akteure schaffen, die sich für neuroethische Themen interessieren. In den nächsten vier Jahren werden die Projekt­partner des Forschungs­zentrums Jülich, der Berliner Charité, der Universität Mannheim sowie der Fern­universität Hagen zu diesem Zweck gemeinsam Konferenzen, Workshops und Klausurwochen organisieren.

Das in einem intensiven Wettbewerbs­verfahren vergebene Projekt wird vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt rund 1 Million Euro gefördert. Geleitet wird RHUNE von Prof. Bert Heinrichs, der am Institut für Neuro­wissenschaften und Medizin: Gehirn und Verhalten (INM-7) des Forschungs­zentrums Jülich sowie am Institut für Wissenschaft und Ethik (IWE) der Universität Bonn tätig ist. Als weitere Kooperations­partner beteiligt sind Prof. Kerstin Ritter von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité in Berlin, Prof. Philipp Kellmeyer von der Data and Web Science Group der Universität Mannheim sowie Prof. Orsolya Friedrich, die an der Fern­Universität Hagen eine Professur für Philosophy of Medicine and Technology innehat.

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